Gründungsgedanke der Illustratoren Organisation e.V.
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2003 wurde vom Gesetzgeber eine umfassende Reform des Urheberrechts verabschiedet. Darin ist festgelegt, dass die Schöpfer urheberrechtlich geschützter Werke künftig Anspruch auf angemessene Vergütung ihrer Leistungen haben - und das unabhängig von bereits getroffenen Vereinbarungen mit den Verwertern. Diese Auslegung zugunsten der Urheber eröffnet wichtige Perspektiven für die wirtschaftliche und künstlerische Situation der Illustrator*innen.

Der Gesetzgeber sieht vor, dass die Aushandlungen der Konditionen zwischen Auftraggebern und Auftragnehmern den einzelnen Verbänden überlassen wird. Das machte eine Interessenvertretung von Illustrator*innen notwendig. Denn, wenn ein Richter darüber entscheiden soll, welches Honorar für eine Arbeit angemessen ist, fragt er die Interessenvertretungen der deutschen Werbeagenturen und Verleger – oder eben der Illustratoren.

Dieser eigentliche Gründungsgedanke wurde inzwischen durch eine Vielzahl weiterer Gründe ergänzt. Die Leistungen und Einsatzgebiete der Illustratoren Organisation e.V. werden dementsprechend immer umfangreicher – und in Öffentlichkeit und Politik spürbarer.