In Memoriam
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An dieser Stelle möchten wir allen verstorbenen Kollegen ein Denkmal setzen, die uns mit ihrer Mitgliedschaft unterstützt und die Welt mit ihren Arbeiten bunter gemacht haben.
Um die Erinnerung an diese Mitglieder wach zu halten, bitten wir Kollegen, die mit Leben und Arbeiten des Verstorbenen persönlich bekannt waren, einen Nachruf zu verfassen und zur Veröffentlichung an die Geschäftsstelle zu schicken.

 

Christoph Rehbein

Christoph Rehbein, freier Illustrator (IO) aus Hamburg, kam 2008 im Alter von 42 Jahren bei einem Verkehrsunfall ums Leben.
1992 gründete er mit Frank Ihler (IO) den ersten professionellen Illustratoren-Stammtisch Hamburgs, der bis heute besteht. Durch eine Initiative einiger Mitglieder dieses Stammtisches, darunter wiederum auch Christoph Rehbein, wurde 2002 die Illustratoren-Organisation (IO) gegründet.
Christoph war ein begnadeter Zeichner und Illustrator und auf jedem erdenklichen visuellen Aufgabengebiet tätig. Seine Spezialität waren photorealistische Zukunftsszenarien, die er in 3D und Photoshop umsetzte, wobei ihm unabhängig von Technik und Thema die Lichtstimmung immer am wichtigsten war.
Seine Bilder haben jeden beeindruckt; sein größtes Talent war jedoch seine Gabe, die unterschiedlichsten Menschen zusammen zu führen und jedem, der ihn um Rat fragte, Vertrauen in seine eigenen Fähigkeiten zu geben.

Text von Stephanie Wegner, Illustratorin IO

 

Rob Roberts

Rob Roberts starb am 06.07.2014 im Alter von 60 Jahren, an den Folgen eines Herzinfarkts.
In Wales geboren und aufgewachsen, studierte er in London Graphic-Design und Illustration und startete seine erfolgreiche Karriere als Illustrator mit Arbeiten für Londoner Agenturen. Genauso wichtig wie seine kommerzielle Arbeit war ihm das künstlerische Schaffen. Seine Radierungen und seine Malerei wurden in bedeutenden Ausstellungen und Galerien verkauft.
Nach Reisen um die Welt kehrte er nach England zurück und arbeitete vorwiegend künstlerisch, bis ihn die Liebe in den südhessischen Odenwald verschlug. Hier  war er lange für Frankfurter Werbeagenturen tätig und spezialisierte sich für einen Fachverlag auf medizinische Illustrationen.
In den letzten Jahren wandte er sich zunehmend der künstlerischen Arbeit zu, gründete eine Kunstschule, entwarf und setzte Bühnenbilder für die Ballettschule seiner Frau um.
Rob Roberts war Mitglied der Darmstädter Illustratoren und der Illustratoren Organisation.

www.rob-roberts.de