Das Nutzungsrecht
Seite drucken
Mit der Schaffung eines Werkes tritt automatisch der Urheberschutz ein. Unüblich für Deutschland bedarf dieser Schutz keiner vorherigen Anmeldung oder Registrierung. Voraussetzung ist nur, dass es eine "persönliche, geistige Schöpfung" - und in der Öffentlichkeit wahrnehmbar ist. Eine Idee alleine ist nicht schützbar.

Der Urheber ist bezüglich seiner Urheberschaft nicht beweispflichtig. Bis zum Beweis des Gegenteils gilt derjenige als Urheber des Werkes, der auf den Vervielfältigungsstücken als solcher namentlich genannt ist.

Das Urheberrecht ist prinzipiell unveräußerlich, einzig die Verwertung des Werkes ist von finanziellem Belang.

Die Verwertung

Basis für die kommerzielle Auswertung seines geschaffenen Werkes liegt in § 11 UrhG: "Das Urheberrecht schützt den Urheber in seinen geistigen und persönlichen Beziehungen zum Werk und in der Nutzung des Werkes". Das beinhaltet zwei Aspekte:

Das sogenannte Urheberpersönlichkeitsrecht umfasst im Großen drei Rechte: Einzig und allein der Urheber kann über die Veröffentlichung seines Werkes bestimmen. Er hat ein Recht darauf als Urheber seines Werkes anerkannt und in den Werkexemplaren als solcher bezeichnet zu werden. Und er kann eine Entstellung seines Werkes verbieten.

Das Verwertungsrecht am geschaffenen Werk ermächtigt den Urheber, dass nur er alleine bestimmen kann, wer sein Werk auf welche Weise nutzen darf. Dafür räumt er Verwertern, wie Verlagen, Agenturen und Unternehmen, entsprechende Nutzungsrechte ein. Ihm steht damit das Recht und die Möglichkeit zu, seine Arbeit kommerziell zu nutzen.
Die Verwertungsrechte lassen sich in zwei Arten aufteilen, den körperlichen und den unkörperlichen.

Infoflyer Urheber- & Nutzungsrecht

application/pdf Urheber- & Nutzungsrecht