Pressemitteilung der IO zu Grundrente

Kreative Solo-Selbstständige von Grundrente ausgeschlossen!

Etwa ein Drittel der in Deutschland lebenden Illustratorinnen und Illustratoren geben an, dass ihr Jahreseinkommen unter 12.000 € liegt. Sie wären dadurch von der neuen Grundrente ausgeschlossen, auch wenn sie 33 Jahre Beitrag in die Rentenversicherung eingezahlt haben. Denn der neue Gesetzentwurf sieht vor, dass, wer den Zuschlag erhalten will, mindestens 30 Prozent des Durchschnittsverdienstes erreicht haben muss. So soll ausgeschlossen werden, dass Menschen die Grundrente erhalten, deren Arbeitseinkommen lediglich »die Bedeutung eines ergänzenden Einkommens« hat.

Die Illustratoren Organisation schließt sich der Forderung des Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler und etlicher anderer Kulturverbände an, und fordert die Bundesregierung, die Abgeordneten des Bundestags und den Bundesrat auf, die Bedingung für den Bezug einer Grundrente am Mindesteinkommen zu orientieren, das Voraussetzung für eine Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse ist – und es daher auf maximal 10 % des Durchschnittseinkommens zu senken.

Hier findet sich der Appell des BBK zum Mitzeichnen
https://www.bbk-bundesverband.de/beruf-kunst/soziale-sicherung/altersvorsorge/mitunterzeichnung-appell/

(Red. SW)