Bernd Wiedemann |
Vita
geb. 1970 in München
1993 FH München:Diplom in Kommunikationsdesign, Schwerpunkt: freie Illustration
selbständiger Illustrator seit 1994
lebt und arbeitet in Gauting und Krailling bei München
Philosophie
Stil / Genre
realistisch
loose cartoon
märchenhaft
klassisch
naturwissenschaft
avantgarde
Medium/Technik
Sprachen
Spezialisiert auf:
Graphic Novel
Storyboard
Literaturillustration
Cartoon
Food
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Ausstellungen
u.a.
1991 - 1993 Jimi Hendrix World Exhibition
1994 ist - hatte, Schloßpark Gauting
2001 48°02´48", Reismühle Gauting
2003 Heimat, Reismühle Gauting
2006 natürlich natürlich, Rathaus Gauting
2006/7 Illustrat-o-rama München
Publikationen
Chicken Joe auf der Jagd nach der gespenstischen Rinderkuh, agnostin 2006
on nutrition, agnostin 2006
Noir Pinot, agnostin 2006
Praxisbuch Ayurveda Yoga, Südwest Verlag 2007
Warum der Schabbat schon am Freitag beginnt, DVA 2007Es spukt in Oberbayern, J.Berge Verlag 2007
Karate Kinderleicht, Gloor Verlag 2007
Kinder, was ist Golf? Gloor Verlag 2005
Warum reiten Hexen auf dem Besen? DVA 2008
Veranstaltungen
1988 Zeitlebens tot, Liveperformance mit Stefan Lindl, Björn Kellerstrass und Martin Roeske
1992 Weiße Statuen, Liveperformance
1994 Adam Dick Turpin meets Bonz Gott, Liveperformance mit Uli Schweiger
1996 Die Brünetten, Liveperformance mit Claudia Göpperl und Uli Schweiger
1996 Lesung
1996-1998 Aktzeichengruppe Gauting
Lehrtätigkeit
2001 - 2004 Fachdozent an der Akademie in der Einsteinstraße für Zeichnen, Aktzeichnen und Scribble
2002 - bis 2005 Talentschule für wahrnehmungsorientiertes Zeichnen
2002 und 2004 je zweieinhalb Wochen Workshops in Grundschule in Bristol
2004/5 Kurswerkstatt Reismühle Gauting
Auf Anfrage Einzelunterricht oder Mappenberatung, € 40.-/Stunde.
Presse
SZ 3.5.2006:
"Bewegende Bilder - Bernd Wiedemanns Storyboard zu "Ekkelins Knecht"
Drehbücher sind Schrift, Filme aber bewegte Bilder. Damit aus demEinen das Andere wird, benötigt man über eine besondere Gabe, die in der Vorstellung spontan Bilder entstehen läßt. Über eine solche Fähigkeit verfügt beispielsweise Bernd Wiedemann. Es gehört offenbar zur alltäglichen Übung des Gautinger Grafikdesigners, Geschichten Gestalt zu geben, diese wiederum suggestiv zum Sprechen, zum Handeln zu bringen. Was für ein Film-Storyboard besondere Vorteile bot, war allerdings weniger Wiedemanns Gewandtheit im Bereich der Illustration, als vielmehr sein an Comics erprobtes szenografisches Gefühl... Mit umfangreichem Material der Filmer ausgestattet ging Wiedemann beherzt daran, in hunderten aneinander gereihten Bildern markante Kameraeinstellungen zu kreieren, die dem Film "Ekkelins Knecht" schließlich die Erzählkraft der Bilder verlieh... Wiedemann ist aber nicht nur ein guter Schnellzeichner, der mit wenigen Bleistiftspuren etwa Bewegung, Ausdruck oder Atmosphäre zu erfassen vermag, sondern auch ein entschiedener Bildner mit klarem Blick für die cineastische Sprache. Tiefenunschärfe, Ebenen-Überschneidungen, Regie der Blickrichtungen, große Nahaufnahmen kontrastiert gegen Entferntes oder gar Kameraschwenks einplanende Situationen lassen bereits auf dem Papier ahnen, welche Handlung zwischen den Keypoints abläuft... Doch solche Einstellungen sind Höhepunkte im Spannungsverlauf und für einen dramaturgisch denkenden Zeichner eine besondere Herausforderung... beworben mit einem Plakat, dessen marketingwirksamere Variante sich gegen die künstlerisch anspruchsvolleren Entwürfe durchgesetzt hat." (Reinhard Palmer)
SZ 30.3.2006:
"... die hochprofessionellen und beeindruckend kraftvollen Bilder... auf der Suche sind, dem Unsichtbaren hinter demSichtbaren.. habhaft zu werden... Bernd Wiedemann geht zum einen das Archetypische an,... aber auch das Dingfestmachen des Dunklen im menschlichen Leben... Selbst in den Steinen vom Reismühler Feld, unschuldige Portraits auf weißem Bildgrund, wird sehr leise der uralte Geist des Steins spürbar... Wiedemann, ausgebildet zum Diplomdesigner, tätig als Illustrator, als Dozent, als Comiczeichner - was sich an einer frechen und hintergründigen Westernparodie ablesen läßt - und sogar als Fachgrafiker für medizinische Lehrbücher, hat eine unglaublich breite Palette an zeichnerischen und malerische Ausdrucksmöglichkeiten wie auch an Techniken, die ihm zur Verfügung stehen: von der altmeisterlichen, an Goya erinnernden Radierung bis zum hochmodernen Digitaldruck mit abstrahierender Botschaft..." (Ingrid Zimmermann)

