Strategieklausur des Deutschen Designtag
Boris Kochan eröffnet die Strategieklausur (Foto: Norbert Egdorf)
Einige Teilnehmer, darunter von der IO Jens R. Nielsen, Steffanie Weiffenbach, Matthias Bender, Juliane Wenzl (Foto: Norbert Egdorf)


Die Atmosphäre in den Räumen der Agentur Kochan & Partner war sehr gut und kollegial, Boris Kochan, der Präsident des DT und Karin Schmidt-Friderichs vom Verlag Herrman Schmidt führten durch die zwei Tage mit Vorträgen und Workshops. Anfangs stellten Vorstände und Sprecher des DT sich und die Mitglieder ihrer Verbände vor, dann ging es zunächst um den IST-Zustand des Designs (Risiken, Chancen, Wo drückt der Schuh?), anschließend wurden in Arbeitsgruppen die einzelnen Fachausschüsse des Kulturrates vorgestellt und geschaut, welche Themen der DT dort einbringen könnte.

Am Samstag ging es um die derzeitigen Schwerpunktthemen im DT. Auch wurde das System der Räte im DT vorgestellt, diese soll dabei helfen, die Arbeitsbasis des DT zu verbreitern und Expertise für designrelevante Themen zu versammeln. Der erste Rat wurde auf der anschließenden Vorstandssitzung gegründet wurde: der Rat der Berufsverbände. In ihm werden berufsständische Themen wie Probleme und Chancen der Künstlersozialversicherung, Besteuerungen von Soloselbständigen und Vertragsgebahren diskutiert und zu diesen Positionen und Forderungen entwickelt werden.
 

Rat der Berufsverbände (Illustration: Constanze Guhr)
Gruppenfoto von der Strategieklausur (Foto: Deutscher Designtag)


Die Strategieklausur hat spürbar und sichtbar gemacht, welche gesellschaftliche Relevanz Design hat und welche Verantwortung es trägt. Die zwei Tage haben gezeigt, dass eine gemeinsame Positionierung der Branche angesichts des umfassenden gesellschaftlichen Wandels unumgänglich ist. Und dass daran gearbeitet wird.

(Text: Constanze Guhr/Juliane Wenzl)

 

Hier geht es zur Pressemeldung des DT:
 

application/pdf Pressemeldung des DT zur Strategieklausur
(Red. JW)