Die Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse (KIBUM)
präsentiert alljährlich im November Neuerscheinungen im Bereich der
Kinder- und Jugendmedien. Diese Medienpräsentation für Kinder und
Jugendliche ist die größte, nicht kommerzielle Messe ihrer Art in der
Bundesrepublik Deutschland.
Seit 1975 richten Stadt, Universität und
Volkshochschule Oldenburg die KIBUM gemeinsam aus. Ziel der Messe ist
die umfassende Information über die Kinder- und Jugendbuch-Produktion
des laufenden Jahres, die Präsentation von Lern- und Spiele-Software
sowie eine aktive Leseförderung. Die Ausstellung umfasst zurzeit rund
2.000 Titel von Verlagen aus allen deutschsprachigen Ländern.
Alle von den Verlagen zugesandten Neuerscheinungen werden ausgestellt. Eine Vorauswahl findet nicht statt.
Ein
vielseitiges Rahmenprogramm mit Autorenlesungen, Theateraufführungen.
Erzähl- und Märchenstunden, Mitmachveranstaltungen und Vorträgen
bereichert die 11-tägige Messe.
Die Forschungsstelle Kinder- und
Jugendliteratur der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg begleitet
die Messe mit einer Ausstellung zu einem Spezialthema auf dem Gebiet
der Kinder- und Jugendmedien.
Die Stadt Oldenburg verleiht anlässlich der KIBUM in jährlichem Rhythmus den Kinder- und Jugendbuchpreis
der Stadt Oldenburg. Der Preis wurde 1977 als Förderpreis gestiftet, um
Autorinnen und Autoren, Illustratorinnen und Illustratoren
herausragender Erstlingswerke im Kinder- und Jugendbuchbereich
auszuzeichnen.

