Buchmesse, yeah
Das scheint überhaupt das Fazit der IO-Aktivitäten auf der Messe zu sein: Illustration wird wahrgenommen. Ein großes Rahmenprogramm hat dafür gesorgt, dass wir uns nicht mehr klein und unbedeutend auf die Messe schleichen müssen, sondern zu Hause angekommen sind.
Zu den Bildern:
Alle Fotos sind von Georg Stelzner, der unermüdlich nahezu alle IO-Veranstaltungen in Bildern festgehalten hat. Ihm sei hier nochmal ganz herzlich gedankt.
Bilder 1 - 3:
Der Aufbau der Ausstellung „Draw local. Think European!“. Bis zuletzt war nicht ganz klar, wie die Bilder gehängt werden konnten. Vor Ort begann dann ein munteres Schieben und Rechnen, bis alles gut funktionierte.
Das zweite Foto zeigt die Standfiguren von Esjottes. Sie waren als Eyecatcher gedacht, um bei den vielen Veranstaltungen immer gleich zu zeigen, wer hier zu Gange ist.
Die Ausstellung war in Halle 4.0 im Fachbesucherzentrum platziert, fast genau darüber, im ersten Stock, befand sich der IO-Stand. Die vielen Sitztische, die zu einem großen Cafe gehörten, haben das Aufbauteam zunächst etwas irritiert. Wir dachten, es sei nicht so gut für die Ausstellung, wenn dort so viele Leute rumhocken. Es hat sich aber gezeigt, dass viele Café-Besucher vor den Bildern stehen geblieben sind und aufmerksam die Arbeiten studierten.
Die Ausstellung war das vielleicht stärkste Zugpferd in unserer Zusammenarbeit mit der Frankfurter Buchmesse. Es gab im Deutschlandfunk und im Hessischen Rundfunk Hinweise darauf, in einem englischen Magazin (Publishingnews) erschien ein Artikel darüber.
Bild 4:
Der Stand der IO in fast ganzer Breite.
Bild 5:
Nils Oskamp und Marian Meinhardt stellen bei einem Pressetermin das Projekt „Art against female mutilation“ vor. Der Andrang war unglaublich, wie das Bild darunter belegt.
Tim Weiffenbach begrüßt zu der Veranstaltung „Analoge und digitale Illustration kombiniert“. Jan Phillip Schwarz und Torsten Wolber (mit schickem Headset-Mikro) stehen in den Startlöchern.
Bilder 2 - 4:
Das sind die aufmerksamen Zuschauer des oben genannten Seminars. Das oberste Bild zeigt Jan Bintakies aus Hannover, darunter sind Björn Pertoft (Darmstadt) und Anke Siebert (München). Im untersten Bild sieht man Guido Zimmermann (mit Kurzhaarlook) und Dina Rautenberg, beide gehören zu den Frankfurter Illustratoren.
Bild 5:
Die Podiumsdiskussion „Was heißt angemessene Vergütung?". Neben Tim Weiffenbach sitzt Eva Kutter, Progammleiterin von Fischer Schatzinsel. Daneben sieht man Hans Jürgen Jansen, von der Buchhandlung Jansen in Rüsselsheim und Herausgeber von „Hits für Kids“. Ganz rechts ist Henry Steinhau, der die Diskussion sehr gekonnt moderierte.
In der Gesprächsrunde wurde sehr deutlich geäußert, um was es für die Beteiligten jeweils bei dem Thema Vergütung geht. Hans Jürgen Jansen plädierte für mehr Qualität, die sowohl von Verlagen als auch von Illustratoren eingebracht werden müsse. Eva Kutter hatte einen schweren Stand, gerade auch gegenüber Tim Weiffenbach, der gut strukturiert argumentierte. Allerdings konnte sich Frau Kutter souverän behaupten.
Das unterste Bild zeigt das Publikum und belegt, wie aufmerksam diese Diskussionsrunde, die in der Halle 3.0 im Kinder- und Jugendbuchforum stattfand wahrgenommen wurde. Unter den Zuhörern waren auch Verlagsleute und in der ersten Reihe sitzt (zweiter von rechts) Burkhard Ihme vom Interessensverband Comic (Icom).
Das Seminar „Altersvorsorgen und Vermögen für Kreative“, das in der Geschäftsstelle der Illustratoren Organisation stattfand. Zuvor gab es dort schon die Infoveranstaltung zur Künstlersozialversicherung mit Daniel Zitka.
Bild 3:
Der Abbau des IO-Standes am Sonntagabend. Schade, wenn es vorbei ist.

