Bologna 2007
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Aus Belgien, England, Deutschland, Finnland, Holland, Italien, Norwegen, Rumänien, Spanien und Schweden kamen die Repräsentanten der europäischen Illustratoren-Verbände nach Bologna, um dort die Zusammenarbeit weiter voran zu treiben. Neu hinzu gekommen sind Rumänien und Dänemark – das Europa der Illustratoren wächst weiter!

Bis zur Frankfurter Buchmesse soll die EIF nun einen rechtlichen Status erhalten. Um zu klären, wie dieser auf europäischer Ebenen aussehen kann, wurde ein kleines Team gebildet. Die EIF wird damit offizielle Strukturen erhalten.

Jetzt schon gibt es auf der gemeinsamen Website www.europeanillustrators.eu einen E-Mail-Kontakt, der von dem holländischen Kollegen Gert Gerrits betreut wird.

Mancher Illustrator mag sich vielleicht gewundert haben, was die Personen, die beständig in einem Stuhlkreis am EIF/AI-Stand saßen wohl besprochen haben mögen. Die hochmotivierten und sehr engagierten Vertreter der jeweiligen Illustratorenverbände schließen dichtauf zu den Entwicklungen und Veränderungen im gemeinsamen europäischen Markt. Lennart Eng, Präsident der Svenska Tecknare formulierte es so: „Momentan entstehen für Illustratoren Märkte, von den nur wenige etwas ahnen. Die Spielebranche etwa wird absehbar tausende neue Arbeitsplätze schaffen und Illustration wird das wesentliche Thema dabei sein."

Jetzt besteht die Chance, aktiv diese Prozesse mit zu gestalten. Die EIF zeigt sich als Visionär – unsere Arbeit ist grundlegend und wird Standards setzen.

Zu den Bildern:

(1) Die Veranstaltungen waren immer sehr gut besucht. Hier ging es um die Möglichkeiten für Illustratoren im europäischen Markt bezüglich Copyrights und Selbstvermarktung. Sprecher waren Jo Davies, Senior Lecturer für Illustration an der Uni Plymouth, Martin Salisbury, Principal Lecturer für Illustration an der Uni Anglia Ruskin und Paolo Rui von der Associazione Illustratori (AI).

(2) Gert Gerrits von der BNO (Holland) und Stella Di Meo von der AOI (England). Im Hintergrund, nachdenklich: Anders Suneson von Svenska Tecknare (Schweden)

Der schwedische Illustratorenverband war mit zwanzig Illustratoren in Bologna, für die Kontakte und  Gespräche vermittelt wurden. Das ganze war eine Kooperation zwischen Svenska Tecknare und der AI, um den Austausch und die Zusammenarbeit zu fördern.

(3) Die linke Ecke des AI/EIF-Standes mit Publikationsmaterial der europäischen Verbände

(4) Paolo Rui von der AI beim telefonieren. Paolo ist einer der wesentlichen Aktiven in der EIF.

(5) Am Donnerstag Abend gab es einen Sekt-Empfang am Stand. Es herrschte ein unglaublicher Andrang und alle warteten gebannt auf den Startschuss.

(6) Stella Di Meo und Cristina Duran von APIV (Spanien). Stella hört leider bei der AOI auf und wechselt zur Kulturabteilung der niederländischen Botschaft. Als Italienerin, die in Holland aufgewachsen ist und in England lebt, gehört sie zu den Fremdsprachen-Wunderkindern. Französisch und Deutsch gehören auch zu ihrem Repertoire.
Schade, dass Du gehst, Stella. Wir wünschen Dir alles Gute. Ciao …

(7) Gemma Contarbitarte ist die Präsidentin von APIC. Von ihr wird man im Herbst auf der Frankfurter Buchmesse noch mehr zu sehen und zu hören bekommen. Die Zusammenarbeit zwischen APIC und der IO aus Anlass der Katalanischen Kultur als Ehrengast der diesjährigen Frankfurter Buchmesse ist vereinbart – den Illustratoren wird ein schönes Angebot präsentiert werden.

(8) So ist Bologna am frühen Morgen vor Messebeginn. Sergio, Paolo Rui und Volkmar Döring genießen die ersten Sonnenstrahlen vor der Casa don Orione.

Fotos und Bericht von Marcus Frey