Illustratoren-Glossar
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Die wichtigsten Fachbegriffe im Überblick

Dieser Bereich wird fortlaufend erweitert und ergänzt. Anregungen nehmen wir gerne entgegen. Schicken Sie uns einfach eine E-Mail an info@illustratoren-organisation.de, Betreff "Illustratoren-Glossar".


 

Aufmacherillustration
So nennt man die Illustration von wichtigen, besonders hervorgehobenen Artikeln einer Zeitung.

Aufsteller
Aufsteller sind verkaufsfördernde Werbeträger, die an dem Verkaufsort des Produktes platziert werden.

Autorenkorrektur
Bei Änderungen an Illustrationen wird von Korrekturen und Autorenkorrekturen gesprochen. Ersteres meint eine vorher vereinbarte Anzahl von Veränderungen, die der Illustrator vorzunehmen hat, weil den Auftraggeber eine Illustration noch nicht zufrieden stellt. Autorenkorrekturen werden vom Auftraggeber eingebracht, weil er eine ursprüngliche Vorgabe nun doch anders dargestellt wissen will. Autorenkorrekturen sind in der Regel zusätzlich kostenpflichtig.

CMYK
Farbmodell für den Offsetdruck. Die Abkürzung steht für Cyan, Magenta, Yellow und Key (= Schwarz). Aus diesen vier Farben lassen sich im Druck die meisten Farbtöne zusammensetzen.

Color-Model
Im Color-Model (Farbmodell) werden bestimmte Farbvorgaben festgelegt, die dann auf weitere Zeichnungen angewendet werden können.

Corporate-Identity
Die Abstimmung von Verhalten, Kommunikation und Erscheinungsbild eines Unternehmens nach innen und außen.

Dpi
Dots per inch – die Maßangabe für die Auflösung einer digitalen Datei. 72 dpi werden für die Bildschirmdarstellung und im Internet
benötigt. Mit 300 dpi wird in der Regel bei Dokumenten gearbeitet, die gedruckt werden sollen.

Druckvorstufe
In der Druckvorstufe werden Texte und Bilder zu Druckvorlagen zusammengeführt und in druckbare Daten für den Druckprozess umgewandelt. Das Endprodukt – früher ein Film oder eine PostScript-Datei – ist heute meist eine PDF-Datei. Zum Beispiel PDF/X3.

Freisteller
In der Fachsprache die Maske zum Freistellen eines digitalen Bildes. Man spricht aber auch von einem Freisteller, wenn das zu illustrierende Motiv keine Gestaltung des Hintergrundes hat, sondern von Weißraum umgeben ist.

Key-visual
Leitbild oder visuelles Grundmotiv – oft eine Ergänzung zum Logo – das benutzt wird, um den Wiedererkennungswert einer Marke oder eines Unternehmens zu erhöhen. Ein Key-Visual sollte einfach und schnell erfasst werden können. Beispiel: Michelin-Männchen.  

Layout
Das Layout ist die Visualisierung eines gedanklichen Bildes in einem Entwurf und vermittelt dem Gestalter und Auftraggeber einen Eindruck über die Form der späteren Ausführung. Das Layout dient damit als verbindliche Entscheidungsgrundlage für die weitere Ausführung. Die enthaltenen Bildelemente und Texte müssen nicht dem späteren Original entsprechen (Füll- oder Blindtext).

Markenschutz
Durch die Eintragung beim Deutschen Patent- und Markenamt können alle Zeichen, die geeignet sind, Waren oder Dienstleistungen eines Unternehmens von denjenigen anderer Unternehmen zu unterscheiden, als Marke geschützt werden. Der Inhaber hat dann das alleinige Recht, die Marke für die geschützten Waren und/oder Dienstleistungen zu benutzen. Marken können gekauft und verkauft werden. Der Inhaber kann Dritten ein Nutzungsrecht an seiner Marke einräumen (Markenlizenz).

Modelsheet
Um eine Figur mehrmals in unterschiedlichen Stellungen – gegebenenfalls auch von mehreren Zeichnern – zeichnen oder animieren zu lassen, wird vorher festgelegt, aus welchen Grundformen die Figur besteht und wie sie von allen Seiten aussieht.

Outline
Die Linie, die eine Zeichnung begrenzt. Outlines können dick oder dünn, schwarz oder farbig, glatt oder an- und abschwellend sein.

Pixel- oder Rastergrafik
Computer lesbare Daten aus einer rasterförmigen Anordnung von Pixeln (Bildpunkten), denen jeweils eine Farbe zugeordnet ist. Hauptmerkmale einer Rastergrafik sind Bildgröße (Breite und Höhe gemessen in Pixeln, auch Bildauflösung genannt) und Farbtiefe. Dadurch lassen sich Illustrationen nur begrenzt vergrößern. Als Faustformel gilt 120 Prozent. Die bekanntesten Grafikformate für Rastergrafiken sind BMP, GIF, JPEG/JFIF, PNG und TIFF. Rastergrafiken bestehen aus einer rasterförmigen Anordnung von so genannten Pixeln (Bildpunkten), denen jeweils eine Farbe zugeordnet ist.

Point of sale (POS)
Ort, an dem das Produkt verkauft wird.

RGB
Farbraum für die Farbdarstellung am Monitor, der die Farbwahrnehmung durch der Mischung der drei Grundfarben nachbildet. R=Rot, G=Grün, B=Blau.

Styleguide
Gewährleistet ein einheitliches Erscheinungsbild der unterschiedlichen Kommmunikationsmittel eines Unternehmens durch Festlegung von Gestaltungsrichtlinien.

Wort-/ Bildmarke
Meint die dauerhafte Kombination von grafischen und textlichen Elementen. Zum Beispiel Logo oder Emblem.

Vektorgrafik
Computergrafiken, die aus geometrischen Formen zusammengesetzt sind. Sie sind stufenlos und verlustfrei skalierbar.