Der eigene Preis
Die Betriebswirtschaftlichkeitsrechnung
Vier Fragen:1. Kann ich es mir leisten auch mal krank zu sein?
2. Gönne ich mir regelmäßig Urlaub?
3. Habe ich Rücklagen für schwierige Zeiten gebildet?
4. Investiere ich in eine sinnvolle private Altersvorsorge?
Wenn Sie eine oder mehrere Fragen mit „Nein“ beantwortet haben, läuft etwas falsch. Der Grund dafür liegt nicht bei Ihren Auftraggebern und auch nicht an den wirtschaftlichen Umständen, sondern vermutlich bei Ihnen selbst.
Wirtschaftlich denken
Gibt es einen Markt für meine Illustrationen? Kann ich in diesem Markt Preise erzielen, die mir für meinen Aufwand eine angemessene Vergütung plus Rendite einbringen?
Um diese Fragen ernsthaft beanworten zu können, müssen Sie als erstes eine eigene Betriebswirtschaftlichkeitsrechnung erstellen. Sie werden damit – wenn Sie aufrichtig sind – nicht unter einen Stundensatz von 60,- Euro kommen.
Mit einem solchen Studensatz haben Sie einen Maßstab dafür, welche Aufträge sie bearbeiten können und welche nicht. Wohlgemerkt geht es nicht darum, Aufträge zu erlangen oder abgelehnt zu werden. Gewöhnen Sie sich daran, dass Absagen zum Arbeitsalltag gehören – die Angst vor einer Absage kann kein Entscheidungskriterium für Ihre Kalkulation sein.
Absolute Grundlage für alle
Die eigene Betriebswirtschaftlichkeitsrechnung ist der erste Schritt für erfolgreiches Arbeiten – ohne geht es definitiv nicht. Wahrheiten sind meistens nicht schön anzusehen, aber es ist eine Wohltat gut informiert zu handeln. Fangen Sie am besten gleich an, die nachstehende Excel-Tabelle von Wolfram Gothe (IO) macht Ihnen die Berechnung einfach:

