Workshop von ARD und Deutschem Kulturrat
Im Konferenzraum im 13. Stock des mdr-Hochhhauses fand die Veranstaltung statt.

Die Veranstaltung fand im 13. Stock des Hochhauses auf dem MDR-Gelände in Leipzig statt. Sie stellt eine Weiterentwicklung des jährlichen Spitzentreffens des ARD-Vorsitzenden mit dem Präsidenten des DKR dar und erweiterte die Runde der Diskutanden um in den Landesrundfunkanstalten für Kultur verantwortliche Persönlichkeiten und Kulturschaffende aus den Reihen des Kulturrates.

In vier Vorträgen wurde das Feld umrissen: Nico Lumma, Netzpolitiker und Unternehmer, zeigte den Wandel der Mediennutzung durch Digitalisierung auf. Geschäftsführer Florian Hager stellte funk, das junge Inhalte-Netzwerk von ARD und ZDF, und das dahinterstehende Konzept vor. Prof. Dr. Dieter Dörr richtete den Blick auf medienpolitische Herausforderungen im Umgang mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Und zu guter Letzt stellte Christiane Wittenbecher, VR-Journalistin, 360°-Video-Journalismusformen vor. Im Selbstversuch konnten die Teilnehmer*innen des Workshops anschließend zeichnend ihre Spuren in einem virtuellen 3d-Raum hinterlassen.

In der abschließenden Diskussion wurde das Vorgestellte gemeinsam hinterfragt und erörtert, welche Möglichkeiten einer zeitgemäßen Kulturvermittlung vor dem Hintergrund der Aufgaben der öffentlich-rechtlichen Medienhäuser und der damit einhergehenden gesellschaftspolitischen Verantwortung sinnvoll erscheinen.

Trotz trüben Wetters hat man von dort aus einen atemberaubenden Blick über Leipzig.
Etwa 30 Referent*innen und Gäste bereicherten die Diskussion.
(Red. JW)