Entscheidung über das Goggle-Book-Settlement
Am 7. Oktober ist die Verhandlung über das sogenannte Google-Book-Settlement. Noch scheint nichts entschieden zu sein.

Mittlerweile gibt es 400 Einwendungen, darunter vom Börsenverein des deutschen Buchhandels, der VG Wort und ganz aktuell auch vom amerikanischem Justizministerium. Allerdings wird mit dem Verfahren am 7. Oktober nicht darüber entschieden, ob Google dazu berechtigt ist, eigenmächtig Bücher zu digitalisieren oder nicht, sondern es geht nur darum, ob der Vergleich – das Settlement – in seiner bestehenden Form zulässig ist.

Die deutsche Regierung hat durch das Bundesjustizministerium ebenfalls Stellung bezogen, in der einzigen Form, die nicht an dem Verfahren beteiligten Parteien möglich ist: dem sogenannten „Amicus Curiae“. Das ist eine Besonderheit, denn eigentlich ist die deutsche Regierung bei marktwirtschaftlichen Belangen der USA eher zurückhaltend.

Was Google wirklich will, ist spätestens seit Ende Juli klar. Bei einem Runden-Tisch-Gespräch in der Münchner Niederlassung von Google wurde es offen ausgesprochen: Google will zum weltweit größten Buchhändler werden.