Auszeichnung: Uli Oesterle erhält Comicbuchpreis
© Uli Oesterle

In der Begründung heisst es: "Vatermilch erzählt von Vätern, die verschwinden und von Söhnen, die zu unzuverlässigen Vätern werden, zeigt Lebenswege, die ins Dunkle führen, und andere, die einen unerwarteten Neuanfang erlauben. Das Thema ist schwer und universell, Uli Oesterle geht es vielschichtig, sehr persönlich und mit einer erfrischenden Leichtigkeit in der Bilderzählung an,“ begründet Brigitte Helbling die Entscheidung der achtköpfigen Jury. „Die Geschichte spielt in München und zielt auf Weltformat, die eingereichten Materialien zeigen das Projekt an einem Punkt, wo eine Fertigstellung greifbar wird. Die Jury vergibt den Comicbuchpreis 2016 in großem Zutrauen an ein Unterfangen, das unsere Neugier gerade auch in seinem stilistisch/narrativen Aufbruchswillen geweckt hat."

Erste Seiten des Werkes "Vatermilch" wurden bereits auf dem Comicfestival München gezeigt und auch hier gab es bereits kurze Einblicke.

Die Preisverleihung wird Ende April 2016 im Literaturhaus Stuttgart stattfinden.

Insgesamt gab es für den Comicbuchpreis 64 Einreichungen. Neu in diesem Jahr ist die Unterstützung der neun weiteren FinalistInnen mit jeweils EUR 1.000. Das sind in diesem Jahr u. a. die IO-Mitglieder: Neele Bunjes mit “Nepenthes”, Simon Schwartz mit “IKON” und Maria Ignacia Vollenweider mit Fussnoten”

Weitere Informationen:
http://www.leibinger-stiftung.de/de/foerderaktivitaeten/comicbuchpreis/preistraeger-2016.html

(Red. SW)