Übersicht zu Mindestvergütungen im Kulturbereich

Die Vergütung freiberuflicher Leistungen im Kulturbereich ist oftmals unangemessen. Der Deutsche Kulturrat sieht hier die öffentliche Hand in der Verantwortung, mit gutem Beispiel voranzugehen und auf entsprechende Rahmenbedingungen zu achten.

Nach der Verabschiedung des Mindestlohngesetzes für abhängig Beschäftigte gilt es nun, einen Blick auf selbständige und freiberufliche Arbeit zu werfen, auch wenn diese anderen Grundsätzen folgt. Für wenige freie Berufen des Kultur- und Medienbereichs bestehen gesetzliche Vorgaben zur Honorierung von Leistungen, für die Mehrzahl der Freiberufler gibt es aber keine vergleichbaren Vorgaben. Etliche Berufsverbände haben daher für ihr spezifisches Arbeitsfeld Honorarempfehlungen und Handreichungen zur Berechnung der freiberuflichen Leistungen erstellt. Diese tragen den unterschiedlichen Leistungsbestandteilen Rechnung und erläutern Faktoren für die Kalkulation freiberuflicher Arbeit.

Auf den Websites des Kulturrates findet sich eine Zusammenstellung der unterschiedlichen Ansätze sowie eine Verlinkung auf die entsprechenden Websites der einzelnen Verbände.

Zur Stellungnahme Freiberufliche Leistungen im Kulturbereich angemessen vergüten
Und hier die Übersicht zur Mindestvergütung im Kulturbereich

(Red. JW)