Interview mit Gerhard Pfennig (IU) in der PICTA zu Creative Commons

Creative Commons Lizenzen werden von sogenannten Web-Lobbyisten gern als die unkomplizierte „Alternative“ zum Urheberrecht angepriesen, genauer: zur Einräumung von Nutzungsrechten, wie sie in den nationalen Regelwerken zum Urheberrecht gefasst ist. Aber Achtung! Wer glaubt, CC-Lizenzen seien ein tolles, neues Werkzeug in den Händen bisher von Verwertern entrechteter Urheber, der ist auf dem Holzweg. Gerhard Pfennig, der Sprecher der Initiative Urheberrecht, nennt im Interview mit PICTA, dem Branchenblatt des BVPA, des Bundesverbands Professioneller Bildanbieter [vulgo: Bildagenturen] ein paar Gründe, warum auch Illustratorinnen und Illustratoren mit CC-Lizenzen vorsichtig umgehen sollten.

Die I.U. hat vor, sich des Themas CC-Lizenzen im laufenden Jahr stärker als bisher anzunehmen, da sie von Verwertern zunehmend instrumentalisiert werden, um Urheber im globalen Maßstab um ihre Werke und um eine wenigstens ansatzweise angemessene Vergütung zu bringen.

(Jens R. Nielsen)

Wir danken dem BVPA für die Möglichkeit, den Auszug aus der Zeitschrift PICTA, in der das Interview Anfang Januar erschien, hier verlinken zu dürfen. PICTA kann unter http://www.bvpa.org/bvpa-publikationen bestellt werden.

application/pdf datei1_1064.pdf
(Red. JW)