Wenn Auftraggeber zu spät zahlen, gibt es mehr Geld

Mit dem »Gesetz zur Bekämpfung von Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr« wird geregelt, was passiert, wenn ein öffentlicher Auftraggeber oder ein Unternehmer zu spät zahlt. Dabei gilt eine Zahlungsfrist, die die üblichen 30 Tage überschreitet, als unangemessen und ist daher unwirksam, wenn keine besonderen Gründe vorliegen. Das selbe gilt für eine Abnahmefrist, die 15 Tage überschreitet.

Hat der Auftraggeber nach Ablauf der vereinbarten Frist die Rechnung nicht beglichen, so kann der Auftragnehmer – wie bisher auch schon – ohne weitere Mahnung Verzugszinsen in Rechnung stellen. Diese liegen künftig einen Prozentpunkt höher, d.h. ein Prozent über dem Basiszinssatz der Deutschen Bundesbank.
Hinzu kommt der Anspruch auf eine Pauschale von 40 Euro, die ohne weiteren Nachweis erhoben werden kann.

Quelle & ausführlicher Text:
http://www.mediafon.net/meldung_volltext.php3?id=53d6272f36bf7&akt=news_recht
Dort findet sich auch auch ein Link zum Gesetzestext sowie weiterführende Links.

(Red. JW)